Patrick Held GreenBike-Shop Gründer auf dem Fahrrad

Warum ich KEIN AUTO habe – und es auch nicht haben will

Hallo Freunde und liebe Leser des Beitages, viele Bekannte fragen mich immer, ob ich denn kein Auto bräuchte und auch mein Vater versucht mir ständig eins aufzuzwingen: „Patrick, wenn du ein Mädel mal ins Kino einladen willst, dann kannst du sie doch nicht mit einem Fahrrad abholen“. Doch, das kann ich, dann aber mit der Rikscha – so etwas macht ja keiner 😉

Egal bei welchem Wetter, ich versuche so oft es geht, mit dem Rad zu fahren, sei es im Eisregen oder wenn Schnee liegt. Ich muss echt sagen, dass man sich einfach daran gewöhnt. Ich empfinde die Kälte im Winter auf dem Fahrrad nicht mehr als schlimm. Seit einigen Jahren habe ich nun schon kein Auto mehr. Sofern man immer eine Regenhose im Rucksack dabei hat, ist es überhaupt nicht unangenehm, auch wenn es von oben mal nass wird. Das regelmäßige Radfahren hat sich auch sogar sehr positiv auf meine Gesundheit ausgewirkt. Damals war ich oft krank, schnell hatte ich mir eine Erkältung eingefangen. Nun härtet mich das tägliche Radfahren draußen ab! Auch wenn du morgens ins Büro fährst, dann bist du auf jeden Fall wach, und viel motivierter, als würde man sich vom Auto kutschieren lassen.

Außerdem spart man auch ziemlich viel Geld und Nerven (Winterreifen wechseln, TÜV, irgendwas an der Elektronik kaputt usw.) – ich investiere das Geld lieber in Reisen und erweitere damit meinen Horizont 🙂

Versteht mich bitte nicht falsch, ich toleriere das, wenn jemand eine weite Strecke zur Arbeit hat, oder beruflich viel pendeln muss und dann das Auto nutzt, aber auf vielen kürzeren Strecken, vor allem in der Stadt ist das Fahrrad einfach die bessere Option – kostengünstig, schnell und gesundheitsfördernd. Und sollte die Strecke mal etwas länger werden gibt es ja E-Bikes oder Velomobile.

Mit Kindern, aber ohne Auto?

Viele sagen zu mir auch: „Patrick, wenn du später Familie hast, wird es schwer ohne Auto auszukommen“. Doch dafür gibt es auch eine Lösung, das Lastenfahrrad! Ich könnte mir gut vorstellen, später meine Kinder vorne in solch einem, wie ich finde, echt schicken Fahrrad zu transportieren, so fahre ich an jedem Stau in der Stadt vorbei und sollten mal keine Kinder drin sein, wird der Einkauf mit dem Cargobike transportiert. In Hannover hat eine Familie das ausprobiert und auf das Auto verzichtet, den Bericht dazu findet ihr auf der Seite Übermorgen der HAZ. Ich freue mich, wenn ihr persönlich damit schon Erfahrungen habt, oder Bedenken, schreibt diese gerne in die Kommentare! Auch jetzt schon ohne Kinder führe ich als Selbstständiger ein zeitlich sehr stark gefülltest Leben, mit dem Fahrrad schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe, während ich voran komme (Mobilität), mache ich gleichzeitig auch noch Sport. Das passt sich sehr gut, denn trotz dass ich Mietglied eines Fitnessstudios bin, komme ich leider zu selten zum Sport machen. So ist das fahrradfahren für mich optimal!

Euer Patrick

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4 Gedanken zu „Warum ich KEIN AUTO habe – und es auch nicht haben will“

    1. Hallo Michael, danke für dein Feedback – ich denke schon, das das Thema Fahrrad in Zukunft auch noch wichtiger wird. Mir war schon recht früh klar, dass es einfach etwas „Gutes“ ist – es verbraucht nahezu keine Energie, hält sportlich fit, man ist schnell und wendig auf kurzen bis mittellangen Strecken und es nimmt einfach wenig Platz weg, dh überall kann man in der „ersten Reihe“ parken. Mit dem Auto anreisende müssen oft noch ein Stückchen zur Enddestination laufen.

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